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Zwetschgendatschi

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Der Zwetschgendatschi erfreut sich in der bayrischen Region zu dieser Jahreszeit  größter Beliebtheit. Es gibt unterschiedliche Varianten, ob mit Mürbeteig oder Hefeteig – er schmeckt fast immer vorzüglich. Wichtig ist, dass die Zwetschgen schön reif und süß sind. Bei uns kommt heute ein Hefeboden aufs Blech.

Zutaten:

Boden:

420g Mehl 405

75g Zucker

50g weiche Butterstückchen

1/2 Würfel Hefe

1 Päckchen Vanillezucker oder 1,5 TL Vanilleextrakt

175ml kalte Milch

Belag:

1 kg Zwetschgen entsteint und halbiert (oder geviertelt, so wie man möchte)

ZimtZucker-Mischung nach Bedarf

Zubereitung:

Bis auf die Milch gebe ich alles in meine Küchenmaschine, stelle diese auf niedrigster Stufe an und gebe die Milch peu à peu hinzu und lasse alles zu einem glatten Teig kneten.  Es kann sein, dass noch ein wenig mehr Mehl benötigt wird (max. 30 g mehr).

Der Teig muss dann 1h abgedeckt gehen, dies kann bei Zimmertemperatur sein. Anschließend drücke ich ihn auf der sehr leicht bemehlten Arbeitsplatte ein wenig platt, sodass ungefähr ein Rechteck entsteht und falte die langen Seiten zur Mitte hin, drehe ihn auf den Schluss und lasse ihn ca. 10-15min gehen.

Danach wird er ausgerollt und kann auf ein gefettetes Backblech gehoben werden. Er sollte sich leicht von der Arbeitsplatte lösen und auch nicht reißen.  Falls nicht der komplette Blechboden bedeckt ist, drücke ich ihn dann entsprechend in die Ecken rein und zupfe ihn zurecht.

Die Zwetschgen werden kräftig in den Teig gedrückt und können nach Dachziegelart übereinander gelegt werden, oder eben so wie man lustig ist.

Zimt und Zucker gibt es bei uns nach Bedarf. Meistwird  die eine Hälfte etwas süßer als die andere, je nachdem welches Schleckermäulchen am Tisch sitzt und wie sauer die Zwetschgen sind.

Bei 170°C Ober-/Unterhitze geht es  in den vorgeheizten Backofen und nach 30 min sollte er fertig sein. Um zu testen, ob der Boden wirklich fertig ist, steche ich mit einem Schaschlikspieß rein und wenn kein Teig haften bleibt, kommt er raus. Abkühlen und dann

an guadn!

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