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Zimtsirup

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zimtsirup, Zimtstangen

Bisher habe ich noch nie in meinem Leben Zimtsirup gebraucht. Er war mir  vor allem als Zusatz im Kaffee bekannt und da ich diesen nicht trinke, sah ich keinen Anlass ihn herzustellen.
Nachdem ich jedoch zu meinem Franzbrötchenproblem kam war schnell klar: Ich brauche Zimtsirup!
Und mittlerweile habe ich festgestellt, dass er nicht nur auf den Franzbrötchen grandios schmeckt, sondern auch im Joghurt, auf Eis, im Grießpudding, Milchreis etc.
Die Liste ist lang, wer Zimt liebt sollte sich unbedingt an den Zimtsirup wagen. Vor allem ist der unglaublich schnell zubereitet 🙂

Zutaten:
250g Zucker
250g Wasser
2 Stangen Zimt

Den Zucker in einem Topf auf mittlerer Flamme karamellisieren lassen. Dabei sollte er nicht zu dunkel werden. Mit dem Wasser ablöschen (Achtung, es spritzt) und bei geschlossenem Deckel aufkochen. Umrühren bis sich das Karamell gelöst hat. Die Zimstangen hinzufügen und ohne Deckel bei mittlerer Hitze für ungefähr 30 Minuten köcheln lassen.
Die Masse sollte dann dicker geworden sein. Dabei ist zu beachten, dass der Sirup noch dicker wird, wenn er komplett abgekühlt ist.
Um zu testen, ob er fertig ist, kann man ein wenig auf eine gekühlte Untertasse geben. Sobald der Sirup kalt ist sieht man, ob er einem gefällt. Ansonsten noch weiter köcheln lassen.
In eine saubere Flasche abfüllen, dann hält er gefühlt ewig. Die Zimtstangen kann man ebenfalls in die Flasche geben.

Hamburger Franzbrötchen

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Hamburger Franzbrötchen Franzbroetchen

Den meisten wird das Franzbrötchen aus Hamburg bzw. dem Norden ein Begriff sein. Für mich ist es ein Sinnbild der Heimat.  Es hat dort absoluten Kultstatus. Beim Radiosender “Radio Hamburg” gibt es sogar einen Franz-Vergleich. Jede Woche wird ein neues von diversen Bäckern, Backshops etc. getestet und vorgestellt.

Es gibt unzählige Varianten und jeder hat seine persönliche Vorliebe. Ich liebe sie, wenn sie schön zimtig sind und das Innere beim Auseinanderziehen weich und saftig ist.
Ein Genuss.

Das Problem ist jedoch, dass man genau diese Franzbrötchen nicht an jeder Ecke bekommt und ich viel zu selten im Norden bin, um meinen Heißhunger auf Franzbrötchen zu stillen. Also habe ich mich durch unzählige Franzbrötchenbackorgien gekämpft bis ich das für mich ultimative Rezept gefunden hatte. Und was soll ich sagen? Sie sind einfach himmlisch.

Zutaten:
1Grundteig Plunderteig
4 gehäufte TL Zimt (bei Bedarf mehr)
350g Zucker
50g Butter
Zimtsirup nach Bedarf

Das Grundteigrezept ist auf 2 Plunderteige ausgelegt. Die Angaben aus diesem Rezept sind nur für einen Plunderteig gerechnet.
Ich mache oft das Grundrezept mit 2 Plunderteigen. Der eine wird dann zu Franzbrötchen und der andere zu z.B. Pains au choc.
Aus einem Plunderteig bekommt man 15 Franzbrötchen.

Dem Teig gibt man 3 “Einfache Touren”. Nach der letzten Tour muss er 1 Stunde im Kühlschrank rasten.
Danach rollt man ihn auf die Größe von 60x40cm aus. Nun wird die Fläche leicht befeuchtet – dafür nutze ich einen Blumensprüher.

Franzbrötchen, ausgerollter Plunderteig

Franzbrötchen, ausgerollter Plunderteig

 

Die Zimt-Zucker-Masse wird darauf verteilt.
Von der Längsseite her wird der Teig  straff aufgerollt. Es fällt leichter, wenn man den Teig in 2 Hälften teilt.
Danach darf die Teigrolle für 15 Minuten, auf der Nahtseite liegend, in den Kühlschrank.

Die  Rolle in 4cm breite Stücke  schneiden und diese mit einem bemehlten Kochlöffelstiel plattdrücken.

Mit dem Handballen kann man die Franzbrötchen dann noch in Form bringen. Ich habe unterschiedliche Formen ausprobiert, gebacken sahen sie aber fast alle gleich aus.

Die Franzbrötchen dürfen nun für ca 1-1,5h bei Zimmertemperatur gehen.

Gebacken werden sie bei 200 Grad mit Dampf für insgesamt ca. 18min.
Ungefähr 5 Minuten vor dem Backende bestreiche ich sie mit geschmolzener Butter und dem Zimtsirup.Dadurch werden sie besonder klebrig. Für mich das i-Tüpfelchen 🙂

Haltbarkeit: Ab dem 2. Tag nach dem Backen schmecken sie nicht mehr so gut. Einfach erneut mit Sirup bestreichen und bei 275°C kurz aufbacken.

Wenn sie eingefroren sind, lasse ich sie bei 50°C auftauen, bestreiche sie mit Sirup und backe sie bei 275°C für 3-5 Minuten. Man merkt fast gar nicht, dass sie nicht frisch gemacht wurden.

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