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Quarkkuchen mit Rosinen

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Quarkkuchen mit Rosinen

Nachdem die Zeit der frischen Erdbeeren nun vorbei ist und es keine leckeren Früchteböden mehr gibt, muss man sich Alternativen suchen. Eine davon ist der Quarkkuchen. Er passt eigentlich in jedes Jahreszeit, aber im Sommer bevorzuge ich leichtere Kaffeespezialitäten. Die grauen Tage sind also ein guter Anlass, um ihn wieder zu backen.

Zudem ist dieser Kuchen mein besonderer Liebling, denn er war der erste, den meine Mutter mit mir zusammen backte. Das besondere Highlight war natürlich das Auslecken der Schüssel und es konnte nie genug Teig übrig bleiben, es war immer zu wenig. Jahre später durfte ich ihn endlich selbständig zubereiten und ich freute mich unglaublich über die Massen an Teig, die ich vertilgen konnte ohne, dass es bemerkt wurde – entsprechend schlecht ging es mir danach und seither gefällt mir die gebackene Variante dann doch am besten ;-).

Zutaten:
3 Eier
250g Zucker
125g Margarine
1 Zitrone
2 Esslöffel Grieß
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 kg Quark
125g Rosinen
1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Die Eigelbe werden mit dem Zucker und der Margarine schaumig gerührt. Danach werden Zitronenschale sowie der Saft einer Zitronenhälfte, Grieß, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und ein halbes Päckchen Backpulver untergerührt.

Der Quark und die Rosinen werden der Masse löffelweise zugeführt. Zum Schluss zieht man das steifgeschlagene Eiweiß unter. Den Teig in eine gut gefettete Springform geben und bei mäßiger Hitze auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 15 min backen, dann die Temperatur auf ca. 160 °C senken und weitere 45 min backen.
Falls nötig, sprich, wenn er droht zu dunkel zu werden, kann man ihn mit Backpapier abdecken, dann wird er nicht schwarz.
Die Temperatur und Backdauer können je nach Ofen variieren. Bei meinem neuen Ofen lass ich ihn nach der Backzeit noch für weitere 15min im abgeschalteten Ofen, da die Konsistenz dann besser wird.
Die Stäbchenprobe gibt Aufschluss darüber, ob er noch braucht. Einfach ein Holzstäbchen in den Kuchen stechen, ein wenig drehen und hinausziehen. Wenn kein Teig mehr am Stab haftet, sollte der Kuchen durch sein.
Nun muss der Kuchen nur noch gut auskühlen und kann dann genossen werden. Mit einem Klacks Sahne mundet er besonders gut.

Falls es doch passieren sollte, dass er etwas dunkler wird als er sollte, kann man ihn einfach mit Puderzucker bestäuben, das fällt dann nicht mehr so auf.

Lasst es Euch schmecken!

Zwetschgendatschi

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Der Zwetschgendatschi erfreut sich in der bayrischen Region zu dieser Jahreszeit  größter Beliebtheit. Es gibt unterschiedliche Varianten, ob mit Mürbeteig oder Hefeteig – er schmeckt fast immer vorzüglich. Wichtig ist, dass die Zwetschgen schön reif und süß sind. Bei uns kommt heute ein Hefeboden aufs Blech.

Zutaten:

Boden:

420g Mehl 405

75g Zucker

50g weiche Butterstückchen

1/2 Würfel Hefe

1 Päckchen Vanillezucker oder 1,5 TL Vanilleextrakt

175ml kalte Milch

Belag:

1 kg Zwetschgen entsteint und halbiert (oder geviertelt, so wie man möchte)

ZimtZucker-Mischung nach Bedarf

Zubereitung:

Bis auf die Milch gebe ich alles in meine Küchenmaschine, stelle diese auf niedrigster Stufe an und gebe die Milch peu à peu hinzu und lasse alles zu einem glatten Teig kneten.  Es kann sein, dass noch ein wenig mehr Mehl benötigt wird (max. 30 g mehr).

Der Teig muss dann 1h abgedeckt gehen, dies kann bei Zimmertemperatur sein. Anschließend drücke ich ihn auf der sehr leicht bemehlten Arbeitsplatte ein wenig platt, sodass ungefähr ein Rechteck entsteht und falte die langen Seiten zur Mitte hin, drehe ihn auf den Schluss und lasse ihn ca. 10-15min gehen.

Danach wird er ausgerollt und kann auf ein gefettetes Backblech gehoben werden. Er sollte sich leicht von der Arbeitsplatte lösen und auch nicht reißen.  Falls nicht der komplette Blechboden bedeckt ist, drücke ich ihn dann entsprechend in die Ecken rein und zupfe ihn zurecht.

Die Zwetschgen werden kräftig in den Teig gedrückt und können nach Dachziegelart übereinander gelegt werden, oder eben so wie man lustig ist.

Zimt und Zucker gibt es bei uns nach Bedarf. Meistwird  die eine Hälfte etwas süßer als die andere, je nachdem welches Schleckermäulchen am Tisch sitzt und wie sauer die Zwetschgen sind.

Bei 170°C Ober-/Unterhitze geht es  in den vorgeheizten Backofen und nach 30 min sollte er fertig sein. Um zu testen, ob der Boden wirklich fertig ist, steche ich mit einem Schaschlikspieß rein und wenn kein Teig haften bleibt, kommt er raus. Abkühlen und dann

an guadn!

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