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Einfache und schnelle Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen

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Einfache und schnelle Kartoffelsuppe

 

Mittlerweile ist es recht kalt geworden, kaum zu glauben, dass wir noch vor kurzer Zeit im T-Shirt im Garten saßen. Der Herbst war bisher recht mild, aber nun scheint es sich zu ändern.
Also genau die richtige Zeit, um die Suppensaison einzuläuten.

Bei uns gibt es heute eine Kartoffelsuppe, die sehr einfach zu kochen ist, aber dennoch sehr gut schmeckt. Sie erinnert mich immer an die Kinderzeit, als pürierte Suppen der größte Graus überhaupt waren. In dem Moment als die Suppe perfekt war, kam meine Mutter mit dem Pürierstab und das gute Essen war ruiniert.
Heute liebe ich sie jedoch genau so: schön püriert 😀

Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner Porree
¼ eines großen Selleries
½ Gemüsezwiebel
3 mittelgroße Möhren
11 mittelgroße Kartoffeln (ungeschält ca. 1350g)
1450g Wasser/Gemüsebrühe
½ TL Piment d’Espelette
2TL Salz (nach Geschmack mehr)
200g Sauerrahm
Wiener Würstchen nach Bedarf, bei uns sind es 2 Stück pro Person
1 kleines Bund Petersilie

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden, in etwas Öl in einem großen Topf anschwitzen und mit dem Wasser oder der Brühe ablöschen.

Sobald das Wasser kocht, dauert es noch ca. 15 Minuten bis alles weich ist. Pürieren, abschmecken, die heißen und in Scheiben geschnittenen Würstchen dazu geben und schon ist die Suppe fertig.

Den Sauerrahm rührt sich bei uns jeder selber ein, da die Mengenwünsche variieren. Die Petersilie kommt dann zum Schluss rauf.

An guadn 🙂

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Guacamole

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Kurz vor Ladenschluss, konnte ich am Samstag noch die letzten Avocados ergattern, da mich ein plötzlich ein Heißhunger auf Guacamole überkam.

Bei meiner Schwester aß ich sie zum ersten Mal und trotz genauer Beobachtungen hat es eine Weile gedauert, bis ich ihr Rezept so nachahmen konnte, dass es mir genauso gut schmeckt.

Guacamole gibt es in unzähligen Varianten, aber die meisten davon mag ich nicht. Die Version mit Tomate und Koriander sagt mir nicht zu, für mich sollte die Avocado im Vordergrund stehen. Daher teile ich die etwas abgespeckte Version mit Euch.
Denn die anderen Zutaten sollen den Geschmack der Avocado nur unterstützen, denn bereits pur ist sie ein Traum. 😀

Vor Jahren habe ich frische Avocados in Frankreich gegessen – nur mit etwas Zitrone beträufelt. Noch immer kommt bei mir ein Gefühl von Urlaub auf, wenn ich daran zurück denke. Wichtig ist, dass die Avocados reif sind. Das, was man teilweise im Supermarkt bekommt, ist eine Zumutung. Sie schmecken vor allem nach Wasser und das macht alles andere als glücklich.

Bei uns gibt es die Guacamole sehr gerne zu Nachos, aber auch als Brotaufstrich.

Zutaten:
3 Avocados (hatten bei mir 500g Fleisch)
4g Salz
50g Joghurt
4 Knoblauchzehen (ergaben bei mir 4g Saft)
10g Zitronensaft

Die Avocados der Länge nach halbieren, den Kern entfernen (mit einem Messer auf den Kern hauen, er bleibt dann an der Klinge hängen) und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen.

Für den Knoblauchsaft presse ich die Zehen aus, gebe alles in ein Stofftaschentuch und presse den Saft heraus. Damit die Finger nicht so stark riechen, ziehe ich mir dafür Handschuhe an. Zudem schäle ich die Zehen nicht, sondern gebe sie mit Schale in die Presse.

Nun alle Zutaten zum Avocadofruchtfleisch geben.
Entweder mit der Gabel alles zermanschen, oder sich von der Küchenmaschine helfen lassen :-D. Bei mir kommt es in die KüMa und der Schneebesen bereitet mir innerhalb kürzester Zeit die perfekte Masse. Ich mag es sehr gerne, wenn noch kleine Stückchen vorhanden sind, daher ist diese Variante für mich ideal.

Von vielen Seiten hörte ich, dass die Guacamole nicht so schnell braun wird, wenn man die Kerne wieder hineingibt. Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir wurde sie nach einiger Zeit ebenfalls leicht braun.

Da ich diesbzgl. nicht so empfindlich bin, lasse ich die Kerne weg und esse die Guacamole auch am 2. Tag sehr gerne weiter.

An guadn. 🙂

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Quittengelee

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Quittengelee aus Quittensaft

 

Seit meiner Kindheit habe ich immer wieder beim Quittengelee einwecken geholfen. Meine Eltern haben einen herrlichen Quittenbaum, der jedes Jahr viele Früchte trägt. Das Gelee schmeckt intensiv und kann nicht nur auf Brot, sondern zu vielen anderen Gerichten  gegessen werden.
Beispielsweise zu Wild, im Joghurt bzw. Müsli, im Rotkohl, Torten oder in Keksen. Die Möglichkeiten sind unzählig und so wollte ich auch dieses Jahr mein Gelee  zubereiten.

Leider wohne ich vom Quittenbaum meiner Eltern zu weit weg, daher musste ich mit gekauften Früchten vorliebnehmen.

Ich entsafte die Quitten grundsätzlich mit einem Entsafter. Mir ist diese Methode  besonders lieb, da es sehr schnell geht und ich den puren Saft verwenden kann und er nicht mit Wasser verdünnt wird.
Allerdings erwiesen sich meine gekauften Quitten als ziemlich schlecht. Bei ihnen wäre es ratsamer gewesen sie im Kochtopf zu entsaften.
Der Geschmack ist auch nicht so intensiv wie sonst. Wer gute Quitten (vielleicht auch aus dem eigenen Garten) zur Verfügung hat, kann aber nach meinem Rezept vorgehen.

Zutaten:
500g Quittensaft (am liebsten von Birnenquitten)
150g Gelierzucker 3:1

Zubereitung:

Die Quitten abwaschen und je nach Entsafter kleinschneiden. (Wenn ich Quittenbrot machen möchte, entkerne und schäle(bei gekauften) ich sie, um den Trester komplett zu verwenden). Alle Früchte entsaften. Den Saft kurz stehen lassen, dann die Pektine obenauf abschöpfen.
Mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Sobald es sprudelnd kocht, die Masse für 4 Minuten stark kochen lassen. Die Pektine bzw. den Schaum währenddessen abschöpfen. (Kann man zum Trester geben)
Von der Flamme nehmen und in sterilisierte Gläser abfüllen.

Fertig 🙂 Ein sehr schnelles und einfaches Rezept… aber es schmeckt so gut 🙂

Zimtsirup

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zimtsirup, Zimtstangen

Bisher habe ich noch nie in meinem Leben Zimtsirup gebraucht. Er war mir  vor allem als Zusatz im Kaffee bekannt und da ich diesen nicht trinke, sah ich keinen Anlass ihn herzustellen.
Nachdem ich jedoch zu meinem Franzbrötchenproblem kam war schnell klar: Ich brauche Zimtsirup!
Und mittlerweile habe ich festgestellt, dass er nicht nur auf den Franzbrötchen grandios schmeckt, sondern auch im Joghurt, auf Eis, im Grießpudding, Milchreis etc.
Die Liste ist lang, wer Zimt liebt sollte sich unbedingt an den Zimtsirup wagen. Vor allem ist der unglaublich schnell zubereitet 🙂

Zutaten:
250g Zucker
250g Wasser
2 Stangen Zimt

Den Zucker in einem Topf auf mittlerer Flamme karamellisieren lassen. Dabei sollte er nicht zu dunkel werden. Mit dem Wasser ablöschen (Achtung, es spritzt) und bei geschlossenem Deckel aufkochen. Umrühren bis sich das Karamell gelöst hat. Die Zimstangen hinzufügen und ohne Deckel bei mittlerer Hitze für ungefähr 30 Minuten köcheln lassen.
Die Masse sollte dann dicker geworden sein. Dabei ist zu beachten, dass der Sirup noch dicker wird, wenn er komplett abgekühlt ist.
Um zu testen, ob er fertig ist, kann man ein wenig auf eine gekühlte Untertasse geben. Sobald der Sirup kalt ist sieht man, ob er einem gefällt. Ansonsten noch weiter köcheln lassen.
In eine saubere Flasche abfüllen, dann hält er gefühlt ewig. Die Zimtstangen kann man ebenfalls in die Flasche geben.

Panna Cotta mit Erdbeerspiegel

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Panna Cotta war mir lange Zeit kein Begriff. Erst in der Familie meines Freundes lernte ich die italienische Süßspeise kennen und lieben.
Nachdem ich bei jedem Besuch darauf lauerte, dass es auf jeden Fall Panna Cotta zum Dessert gab und ich nicht nur eins, sondern zwei (vielleicht sogar drei ;-)) bekam, erbat ich mir irgendwann das Rezept, um jederzeit Zugang zu dieser Köstlichkeit zu haben.
Überrascht war ich über die geringe Anzahl an Zutaten. Die mittlerweile geläufigste Variante besteht aus Sahne, Zucker, Gelatine und Vanille. Je nach Vorliebe sind aber auch andere Aromatisierungen wie Zimt oder Karamell möglich, die mir aber nicht annähernd so gut gefallen wie die Vanilleversion.
Pur schmeckt es schon gut, aber mit einem Fruchtspiegel ist es erst so richtig vollkommen.

Zutaten:
500g Sahne
30g Zucker (wer es süßer mag, nimmt etwas mehr, ich würde max. 50g nehmen)
1 Vanilleschote
2 Blatt Gelatine
300g Erdbeeren (hier hat man natürlich die freie Wahl: Egal ob Himbeeren, Aprikosen etc.)
Puderzucker
Wodka nach Bedarf

Zubereitung:
Die Sahne mit dem Mark der Vanilleschote, sowie der Schote und dem Zucker unter Rühren erhitzen und 10 min simmern lassen, nicht kochen. Parallel dazu die Gelatine ungefähr 5-10 min in kaltem Wasser einweichen.
Nun wird die ausgedrückte Gelatine in die heiße Masse eingerührt, alles durch ein feines Sieb gegossen und in beliebige Behältnisse gefüllt.
Und jetzt heißt es warten… denn die Panna Cotta muss leider erst im Kühlschrank fest werden, dies dauert ungefähr 4-5h.
Wenn es schneller gehen soll, kann man auch 3 Blätter Gelatine nehmen.

Für den Erdbeerspiegel püriert man einfach die Früchte, streicht sie durch ein Sieb und schmeckt die Soße mit Puderzucker und Wodka (letzterer muss natürlich nicht sein) ab.

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