Archiv für den Monat: Juli 2017

Guacamole

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Kurz vor Ladenschluss, konnte ich am Samstag noch die letzten Avocados ergattern, da mich ein plötzlich ein Heißhunger auf Guacamole überkam.

Bei meiner Schwester aß ich sie zum ersten Mal und trotz genauer Beobachtungen hat es eine Weile gedauert, bis ich ihr Rezept so nachahmen konnte, dass es mir genauso gut schmeckt.

Guacamole gibt es in unzähligen Varianten, aber die meisten davon mag ich nicht. Die Version mit Tomate und Koriander sagt mir nicht zu, für mich sollte die Avocado im Vordergrund stehen. Daher teile ich die etwas abgespeckte Version mit Euch.
Denn die anderen Zutaten sollen den Geschmack der Avocado nur unterstützen, denn bereits pur ist sie ein Traum. 😀

Vor Jahren habe ich frische Avocados in Frankreich gegessen – nur mit etwas Zitrone beträufelt. Noch immer kommt bei mir ein Gefühl von Urlaub auf, wenn ich daran zurück denke. Wichtig ist, dass die Avocados reif sind. Das, was man teilweise im Supermarkt bekommt, ist eine Zumutung. Sie schmecken vor allem nach Wasser und das macht alles andere als glücklich.

Bei uns gibt es die Guacamole sehr gerne zu Nachos, aber auch als Brotaufstrich.

Zutaten:
3 Avocados (hatten bei mir 500g Fleisch)
4g Salz
50g Joghurt
4 Knoblauchzehen (ergaben bei mir 4g Saft)
10g Zitronensaft

Die Avocados der Länge nach halbieren, den Kern entfernen (mit einem Messer auf den Kern hauen, er bleibt dann an der Klinge hängen) und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herauslösen.

Für den Knoblauchsaft presse ich die Zehen aus, gebe alles in ein Stofftaschentuch und presse den Saft heraus. Damit die Finger nicht so stark riechen, ziehe ich mir dafür Handschuhe an. Zudem schäle ich die Zehen nicht, sondern gebe sie mit Schale in die Presse.

Nun alle Zutaten zum Avocadofruchtfleisch geben.
Entweder mit der Gabel alles zermanschen, oder sich von der Küchenmaschine helfen lassen :-D. Bei mir kommt es in die KüMa und der Schneebesen bereitet mir innerhalb kürzester Zeit die perfekte Masse. Ich mag es sehr gerne, wenn noch kleine Stückchen vorhanden sind, daher ist diese Variante für mich ideal.

Von vielen Seiten hörte ich, dass die Guacamole nicht so schnell braun wird, wenn man die Kerne wieder hineingibt. Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir wurde sie nach einiger Zeit ebenfalls leicht braun.

Da ich diesbzgl. nicht so empfindlich bin, lasse ich die Kerne weg und esse die Guacamole auch am 2. Tag sehr gerne weiter.

An guadn. 🙂

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Mildes Zitroneneis

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Bei uns mussten dringend Joghurt und Sahne weg, sodass ich eine neue Eissorte ausprobierte. Geworden ist es ein Zitroneneis, das herrlich nach Zitrone schmeckt, allerdings nicht so dominant ist.

Mir gefällt es bisher am besten, da es nicht so sauer ist, dass sich alles zamzieht, sondern man das Gefühl hat, dass es unfassbar erfrischt und man noch 10 Kugeln mehr davon essen könnte.
Wobei das kein Kriterium ist, ich könnte Eis in fast grenzenlosen Mengen essen 😉

Damit es auch nach dem Einfrieren cremig ist, habe ich Glukosesirup und Dextrose hinzugefügt. Durch den Sirup aus Zitronenzesten wird es geschmacklich besonders rund.

Zutaten:
120g Zitronensaft aus ca. 5 kleineren Zitronen (450g), gefiltert
Zesten aller 5 Zitronen
55g Wasser
140g Zucker
100g Sahne
125g Milch
125g Joghurt, 10% Fett
20g Dextrosepulver
40g Glukosesirup

Die Zitronenzesten mit dem Wasser und dem Zucker aufkochen. Dann ohne Deckel 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, damit der Wasserdampf entweichen kann. Den entstandenen Sirup durch ein Sieb geben und mit dem Zitronensaft vermengen. Dazu verwende ich einen Schneebesen und rühre bis sich alles gut vermischt hat. Denn gebe ich das Dextrosepulver und den Glukosesirup hinzu. Hierbei ist es wichtig, dass man alles sehr gut durchrührt und sich der Glukosesirup auch wirklich auflöst.
Sollte man zu lange gebraucht haben und das Gemisch aus Sirup und Zitronensaft zu kalt sein, sodass sich der Glukosesirup nicht richtig auflöst, gibt man alles in einen Topf auf den Herd und erwärmt die Masse leicht.

Nun kommen noch Sahne, Joghurt und Milch hinzu, alles verrühren und die Masse darf für 20 Minuten in die Eismaschine.
Die genaue Zeit hängt von der gewünschten Festigkeit, aber auch von der Eismaschine ab.

Das Eis schmeckt sehr gut, wenn es direkt aus der Eismaschine kommt, aber auch hervorragend, wenn man es einfriert.

An guadn 🙂

 

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