Archiv für den Monat: November 2014

Panna Cotta mit Erdbeerspiegel

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Panna Cotta war mir lange Zeit kein Begriff. Erst in der Familie meines Freundes lernte ich die italienische Süßspeise kennen und lieben.
Nachdem ich bei jedem Besuch darauf lauerte, dass es auf jeden Fall Panna Cotta zum Dessert gab und ich nicht nur eins, sondern zwei (vielleicht sogar drei ;-)) bekam, erbat ich mir irgendwann das Rezept, um jederzeit Zugang zu dieser Köstlichkeit zu haben.
Überrascht war ich über die geringe Anzahl an Zutaten. Die mittlerweile geläufigste Variante besteht aus Sahne, Zucker, Gelatine und Vanille. Je nach Vorliebe sind aber auch andere Aromatisierungen wie Zimt oder Karamell möglich, die mir aber nicht annähernd so gut gefallen wie die Vanilleversion.
Pur schmeckt es schon gut, aber mit einem Fruchtspiegel ist es erst so richtig vollkommen.

Zutaten:
500g Sahne
30g Zucker (wer es süßer mag, nimmt etwas mehr, ich würde max. 50g nehmen)
1 Vanilleschote
2 Blatt Gelatine
300g Erdbeeren (hier hat man natürlich die freie Wahl: Egal ob Himbeeren, Aprikosen etc.)
Puderzucker
Wodka nach Bedarf

Zubereitung:
Die Sahne mit dem Mark der Vanilleschote, sowie der Schote und dem Zucker unter Rühren erhitzen und 10 min simmern lassen, nicht kochen. Parallel dazu die Gelatine ungefähr 5-10 min in kaltem Wasser einweichen.
Nun wird die ausgedrückte Gelatine in die heiße Masse eingerührt, alles durch ein feines Sieb gegossen und in beliebige Behältnisse gefüllt.
Und jetzt heißt es warten… denn die Panna Cotta muss leider erst im Kühlschrank fest werden, dies dauert ungefähr 4-5h.
Wenn es schneller gehen soll, kann man auch 3 Blätter Gelatine nehmen.

Für den Erdbeerspiegel püriert man einfach die Früchte, streicht sie durch ein Sieb und schmeckt die Soße mit Puderzucker und Wodka (letzterer muss natürlich nicht sein) ab.

Quarkkuchen mit Rosinen

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Quarkkuchen mit Rosinen

Nachdem die Zeit der frischen Erdbeeren nun vorbei ist und es keine leckeren Früchteböden mehr gibt, muss man sich Alternativen suchen. Eine davon ist der Quarkkuchen. Er passt eigentlich in jedes Jahreszeit, aber im Sommer bevorzuge ich leichtere Kaffeespezialitäten. Die grauen Tage sind also ein guter Anlass, um ihn wieder zu backen.

Zudem ist dieser Kuchen mein besonderer Liebling, denn er war der erste, den meine Mutter mit mir zusammen backte. Das besondere Highlight war natürlich das Auslecken der Schüssel und es konnte nie genug Teig übrig bleiben, es war immer zu wenig. Jahre später durfte ich ihn endlich selbständig zubereiten und ich freute mich unglaublich über die Massen an Teig, die ich vertilgen konnte ohne, dass es bemerkt wurde – entsprechend schlecht ging es mir danach und seither gefällt mir die gebackene Variante dann doch am besten ;-).

Zutaten:
3 Eier
250g Zucker
125g Margarine
1 Zitrone
2 Esslöffel Grieß
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 kg Quark
125g Rosinen
1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Die Eigelbe werden mit dem Zucker und der Margarine schaumig gerührt. Danach werden Zitronenschale sowie der Saft einer Zitronenhälfte, Grieß, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und ein halbes Päckchen Backpulver untergerührt.

Der Quark und die Rosinen werden der Masse löffelweise zugeführt. Zum Schluss zieht man das steifgeschlagene Eiweiß unter. Den Teig in eine gut gefettete Springform geben und bei mäßiger Hitze auf der mittleren Schiene bei 180°C ca. 15 min backen, dann die Temperatur auf ca. 160 °C senken und weitere 45 min backen.
Falls nötig, sprich, wenn er droht zu dunkel zu werden, kann man ihn mit Backpapier abdecken, dann wird er nicht schwarz.
Die Temperatur und Backdauer können je nach Ofen variieren. Bei meinem neuen Ofen lass ich ihn nach der Backzeit noch für weitere 15min im abgeschalteten Ofen, da die Konsistenz dann besser wird.
Die Stäbchenprobe gibt Aufschluss darüber, ob er noch braucht. Einfach ein Holzstäbchen in den Kuchen stechen, ein wenig drehen und hinausziehen. Wenn kein Teig mehr am Stab haftet, sollte der Kuchen durch sein.
Nun muss der Kuchen nur noch gut auskühlen und kann dann genossen werden. Mit einem Klacks Sahne mundet er besonders gut.

Falls es doch passieren sollte, dass er etwas dunkler wird als er sollte, kann man ihn einfach mit Puderzucker bestäuben, das fällt dann nicht mehr so auf.

Lasst es Euch schmecken!

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